FRAUENÄRZTINNEN
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"ThinPrep-Test" (Dünnschichtzytologie)

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Zur Früherkennung des Gebärmutterhalskrebses wird im Rahmen der von den gesetzlichen Krankenkassen gewährten Früherkennung ein Zellabstrich vom äußeren Muttermund mittels Watteträger oder Bürste entnommen und auf einen Objektträger übertragen und fixiert. Nach spezieller Färbetechnik begutachtet ein Zytologe die fixierten Zellen auf Zellveränderungen. Durch diesem Pap-Test können Hinweise auf Gewebeveränderungen gefunden werden.

Je nach Ausmaß der Zellveränderung wird ein spontanes Ausheilen abgewartet oder der Gewebebezirk entfernt.

Mit diesem Vorgehen konnte das Auftreten eines Gebärmutterhals-krebses in den letzten Jahrzehnten drastisch verringert werden. Trotz regelmäßiger Früherkennungsuntersuchung werden jedoch immer noch nicht alle Gewebeveränderungen rechtzeitig erkannt.

Durch ein neues Verfahren sollen die Zellen dem Zytologen besser präsentiert werden. Bei diesem Verfahren der Dünnschichtzytologie „ThinPrep“ wird der Abstrich zunächst in ein flüssiges Medium getaucht. Dort werden die Zellen durch einen Membranfilter gegeben und erst danach auf einen Objektträger aufgetragen.

Dadurch werden die Zellen von Schleim-und Blutbeimengungen befreit. Gleichzeitig werden Zellüberlagerungen vermieden.

In einigen Studien hat sich dieser Test gegenüber dem konventionellen Verfahren als effektiver herausgestellt.

 

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